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Die Reizdarmsyndrom Diagnostik in der Praxis

Unspezifische Symptome und fehlende Marker erschweren die Reizdarmsyndrom Diagnostik. Gestellt werden kann die Diagnose Reizdarm oder Colon Irritabile, wenn sich die Beschwerden organisch nicht begründen lassen, die Lebensqualität der Betroffenen jedoch stark eingeschränkt ist.


Durch Anamnese und Ausschluss zur Diagnose Reizdarmsyndrom

Leiden Patientinnen oder Patienten unter gastrointestinalen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und verändertem Stuhlgang, ist häufig vorschnell die Rede vom Reizdarmsyndrom (RDS, engl. Irritable Bowel Syndrome, IBS). Der erste Schritt der Reizdarm Diagnostik ist jedoch die ausführliche Anamnese in der ärztlichen Praxis. Dabei sind die Muster und das Ausmaß der Beschwerden abzuklären und es ist zu prüfen, ob diese mit der Diagnose Reizdarm vereinbar sind. Auch Art und Dauer der Beschwerden sind zu erfassen und mögliche Auslöser zu berücksichtigen. Im nächsten Schritt ist es besonders wichtig, alle sonstigen für die Symptome infrage kommenden Erkrankungen auszuschließen.

Leitlinie empfiehlt frühe Diagnose bzw. sichere Differenzialdiagnostik

Gemäß Empfehlung der aktuellen Leitlinie Reizdarmsyndrom sollte eine möglichst frühe positive Diagnosestellung bzw. ein möglichst sicherer Ausschluss relevanter Differenzialdiagnosen angestrebt werden.

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Quellen