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Low FODMAP Diät als Ernährungstherapie

Bei der low FODMAP Diät werden Lebensmittel reduziert, die fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole enthalten. Manche Reizdarm Betroffene sprechen auf diese Ernährungstherapie an.


Wann kann eine low FODMAP Diät sinnvoll sein?

Eine FODMAP arme Ernährung kann das Reizdarmsyndrom zwar nicht heilen – aber eine sinnvolle Therapie sein. So sollte gemäß aktueller Leitlinie bei Patientinnen und Patienten, bei denen sich das Reizdarmsyndrom insbesondere durch Schmerzen, Blähungen und Diarrhoe äußert, eine low FODMAP Diät in drei Phasen empfohlen werden.

Die drei Phasen der low FODMAP Diät

Ein low FODMAP Ernährungsplan sollte in drei Phasen gestaffelt werden. Während jeder dieser Phasen kann Patientinnen und Patienten dazu geraten werden, ein Symptom- und Ernährungstagebuch zu führen.

FODMAP arme Ernährung erfordert fachkundige Beratung

Eine low FODMAP Diät schränkt die Lebensmittelauswahl stark ein und kann auch Auswirkungen auf die intestinale Mikrobiota haben. Daher sollten Patientinnen und Patienten von einer geschulten Ernährungsfachkraft begleitet werden, um geeignete FODMAP arme Lebensmittel zu finden und die ausreichende Zufuhr wichtiger Nährstoffe zu gewährleisten.

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Quellen

Layer P et al. Update S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom… Z Gastroenterol 2021; 59: 1323–1415