

Akademie
In der Akademie des Dr. Schär Institute finden Ärztinnen, Ärzte und Ernährungsfachkräfte fundierte online Fortbildungen rund um die Diagnostik und Therapie Gluten- und Getreide-assoziierter Erkrankungen (GRD) - von Zöliakie über Weizenallergie bis hin zur Gluten-/Weizensensitivität und bestimmten Reizdarmformen: aktuell und auf den Punkt.
Podcasts


Bei Zöliakie ist die Dunkelziffer der Betroffenen sehr hoch. Dabei ist eine frühzeitige Diagnose in der Hausarztpraxis entscheidend um Symptome und Folgeschäden zu vermeiden. Die neue Podcastreihe von Dr. Schär zu Zöliakie beleuchtet mit ausgewiesenen Experten den Weg von der korrekten Diagnose bis zur erfolgreichen Therapie.
Mehr erfahren: Podcast Folge 2: So klappt die Zöliakie-DiagnoseWebinare

Die Ernährungsberatung bei chronischen Erkrankungen wie Zöliakie bringt besondere Herausforderungen mit sich. Neben Fachwissen sind auch psychologisches Feingefühl, Kommunikationsstärke und die Fähigkeit zur Reflexion gefragt. Dieses Webinar bietet praxisnahe Impulse, wie Beratungsfachkräfte schwierige Situationen konstruktiv meistern und ihre Handlungsfähigkeit stärken können.
Mehr erfahren: Coaching für Beratungsfachkräfte: Herausforderungen in der Ernährungsberatung meistern
Die gastrointestinalen Symptome einer Gluten-/Weizensensitivität wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung sind auch typisch für andere Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom (IBS) oder Zöliakie. Diese Überlappungen in den Krankheitsbildern erschweren häufig eine korrekte Diagnose. Prof. Dr. Martin Storr vom Gesundheitszentrum Starnberger See erläuterte per Live-Webinar die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Krankheitsbilder und präsentierte Hilfestellungen für zielführende Therapieempfehlungen.
Mehr erfahren: Reizdarm, Gluten-/Weizensensitivität oder Zöliakie?
In diesem Webinar beleuchten zwei Expert:innen die Dünndarm-Fehlbesiedlung (SIBO) - eine Erkrankung, die häufig mit Symptomen wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung einhergeht und dennoch oft nicht erkannt wird.
Mehr erfahren: SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth) - Symptome, Diagnose & TherapieMedLearning für Ärzt:innen
Gemeinsam mit MedLearning, dem führenden CME Portal für Ärzte, haben wir drei Online-Fortbildungen rund um das Thema glutenassoziierte Erkrankungen entwickelt. Pro Fortbildung erhalten Sie 2 CME-Punkte.
Gluten-/Weizen-Sensitivität und Weizenallergie: Neue Empfehlungen zu Diagnose und therapeutischem Vorgehen
Das Spektrum der Weizenunverträglichkeiten umfasst neben der Zöliakie und der Weizenallergie auch die Weizensensitivität, die als Non Celiac Wheat Sensitivity (NCWS) bezeichnet wird. Bei der NCWS handelt es sich um eine Störung mit intestinalen und extraintestinalen Symptomen, die nach dem Verzehr gluten- bzw. weizenhaltiger Nahrungsmittel bei Patienten auftreten können. Ein multifaktorielles Geschehen wird als Auslöser diskutiert. Neben den vielfältigen Symptomen der NCWS werden in dieser Fortbildung auch die Unterschiede zur Zöliakie und einer Weizenallergie aufgezeigt. Erfahren Sie mehr über die aktuelle Studienlage der NCWS und gewinnen Sie einen umfangreichen Einblick in die aktuellen Diagnose- und Therapieempfehlungen.
Referentin: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf
Hier geht's zur zertifizierten Online-Fortbildung
Zöliakie - verkanntes Problem mit hoher Dunkelziffer
Zöliakie - eine genetisch determinierte, chronisch entzündliche Enteropathie - gehört mit einer Prävalenz von 0,3-1 % zu den am häufigsten genetisch auftretenden Erkrankung der Bevölkerung und kann durch Glutene ausgelöst werden. Die Pathogenese der Zöliakie beinhaltet dabei ein komplexes Zusammenspiel zwischen exogenen Einflüssen, genetischen und immunologischen Faktoren. Die Symptomatik kann sich abgesehen von der gastrointestinalen Manifestation auch extraintestinal und mit allgemeinen Symptomen äußern. Zudem ist die Zöliakie mit Autoimmunerkrankungen assoziiert.
Referent: Dr. med. Lukas Poralla
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Volkskrankheit Reizdarmsyndrom - Update: Diagnostik, Therapie und Ernährung
Das Reizdarmsyndrom zählt zu den häufigsten funktionellen Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und stellt aufgrund seiner heterogenen Symptomatik sowie der Vielzahl möglicher Differenzialdiagnosen eine besondere Herausforderung im klinischen Alltag dar. Diese Fortbildung vermittelt den aktuellen Wissensstand zur evidenzbasierten Diagnostik und zum multimodalen Management des Reizdarmsyndroms. Im Fokus stehen die leitliniengerechte Diagnosestellung mit gezieltem Ausschluss relevanter Differenzialdiagnosen, die pathophysiologischen Grundlagen als Basis einer individualisierten Therapie sowie der Stellenwert ernährungsmedizinischer Maßnahmen, insbesondere der FODMAP-armen Ernährung und der differenzierten Einordnung von Weizen- und Gluten-bezogenen Beschwerden. Lernen Sie, das Reizdarmsyndrom sicher zu diagnostizieren, die wichtigsten Differenzialdiagnosen einzuordnen, patientenorientierte Therapie- und Ernährungskonzepte symptomorientiert auszuwählen und Betroffene im Sinne eines multimodalen Behandlungskonzepts zu begleiten.
Referent: Prof. Dr. med. Martin Storr
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