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Aktuelle Studien

Möchten Sie über die neuesten Forschungsergebnisse zu den Themen Zöliakie, Gluten-/Weizensensitivität, Weizenallergie, Reizdarmsyndrom und der glutenfreien Ernährung informiert werden? Dieser News-Bereich enthält die neuesten Zusammenfassungen von klinischen Studien aus diesen Bereichen.
23.03.2017

Für und Wider der Low-FODMAP-Diät

Sicherlich haben viele Leserinnen und Leser in Zusammenhang mit der Behandlung des Reizdarmsyndroms (RDS) in letzter Zeit häufig von der Low-FODMAP-Diät gehört, einer Ernährungsform mit einem geringen Gehalt an sogenannten FODMAP. Die Abkürzung FODMAPs steht für „Fermentable Oligosaccharides, Disaccharides, Monosaccharides And Polyols“, also eine Gruppe unzureichend verwertbarer und schnell fermentierbare Kohlenhydraten, die Ursache für eine übermäßige Sekretion von Wasser und Gasen im Darm sind und zu Durchfall, Blähungen, einem aufgetriebenen Bauch und Bauchschmerzen führen können. Bei der Low-FODMAP Diät wird diese Gruppe an Kohlenhydrate aus der täglichen Ernährung verbannt.

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23.03.2017

Prä-endoskopischer Point-of-Care-Test (Simtomax® – IgA/IgG-Antikörper gegen deamidierte Gliadinpeptide [DGP]) auf Zöliakie bei ungeklärtem Eisenmangel: Diagnostische Genauigkeit und Kosteneinsparungspotenzial

Die Prävalenz der Zöliakie (CD) liegt bei etwa 1 %, 75 % aller Fälle werden jedoch nicht diagnostiziert.  Anämie ist eines der häufigen CD-Symptome; 15 – 26,8 % der unbehandelten CD-Patienten sind von einer Anämie betroffen. Die Ursache liegt in der Regel in einem durch Malabsorption bedingten Eisen-, Folsäure- oder Vitamin-B12-Mangel. Etwa 2 – 5 % der Allgemeinbevölkerung in den Industrieländern leiden unter einer Eisenmangelanämie.

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23.02.2017

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Glutensensitivität und dem posturalen Tachykardiesyndrom?

Neben der klassischen Symptomatik der Zöliakie berichten Patienten mit dieser Krankheit häufig von einer Reihe von extraintestinalen Symptomen, darunter auch solche, die möglicherweise mit dem autonomen Nervensystem zusammenhängen, z. B. Herzpalpitationen/Herzjagen, Schwindelzustände und Präsynkopen (1–3). Art und Wesen dieses Zusammenhangs sind noch ungeklärt.

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23.11.2016

Langfristiges Ansprechen auf eine glutenfreie Ernährung als Nachweis für Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität bei einem Drittel der Patienten mit Reizdarmsyndrom des Diarrhö-dominanten (RDS-D) und des gemischten Typs (RDS-M)

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine häufige Funktionsstörung des Darms mit anerkannten wirtschaftlichen und sozialen Folgen, die den hohen krankheitsbedingten Ausfallzeiten und den mit dieser Krankheit assoziierten Einschränkungen der Lebensqualität geschuldet sind. Häufig vermuten Patienten die Ursache ihrer Beschwerden in bestimmten Lebensmitteln, eine klassische Lebensmittelallergie liegt jedoch nur in seltenen Fällen vor.

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07.09.2016

Schädigung der Intestinalzellen und systemische Immunaktivierung bei Menschen mit Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität

Einige Menschen klagen nach dem Verzehr von Weizen und anderen glutenhaltigen Getreidearten über Zöliakie-ähnliche Beschwerden, obgleich bei ihnen keine serologischen oder histologischen Marker für eine Zöliakie (CD) nachgewiesen werden können. Dieses Krankheitsbild wird als Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität (NCGS) oder Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität (NCWS) bezeichnet. Beide Begriffe werden austauschbar verwendet.

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15.06.2016

Vegetarische Ernährung und Zöliakie

Wie bereits bekannt, schließt das Prinzip der vegetarischen Ernährung alle Arten von Fleisch und Fisch aus, wohingegen die vegane Ernährung neben dem Fleisch und dem Fisch auch alle anderen Lebensmittel tierischen Ursprungs ausschließt, wie beispielsweise Milchprodukte und Eier. Die häufigsten Gründe dieser Ernährungsform sind die gesundheitlichen Vorteile, ethische und religiöse Gründe, der Umweltschutz sowie wirtschaftliche Betrachtungen. Der Übergang zur vegetarischen/veganen Ernährung verzeichnet auch in den Bevölkerungsgruppen mit besonderen spezifischen Ernährungsanforderungen einen Zuwachs, wie beispielsweise bei Kindern und Jugendlichen und bei Personen mit Zöliakie.

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20.05.2016

Anämie bei Zöliakie im Kindesalter: Zusammenhänge zwischen klinischen und histologischen Daten und dem Ansprechen auf eine glutenfreie Ernährung.

Zöliakie ist eine der häufigsten, lebenslangen gastrointestinalen Krankheiten, die bereits im Kindesalter auftreten. Eine der häufigeren Begleiterkrankungen bei einer unbehandelten Zöliakie im Kindesalter ist die Eisenmangelanämie. Selbst eine leichte oder subklinische Anämie kann nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit haben, da sie für Störungen der kognitiven und psychomotorischen Entwicklung und der Immunabwehr prädisponiert. Diese retrospektive Studie untersuchte und verglich eine Vielzahl an klinischen, histologischen, serologischen Daten und Laborbefunden sowie das Ansprechen auf eine glutenfreie Ernährung bei Kindern mit und ohne Anämie zum Diagnosezeitpunkt der Zöliakie

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06.05.2016

Glutensensitivität bei Leistungssportlern

Sensitivitätsvermutungen- und –diagnosen hinsichtlich Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Aussagen über gastrointestinale Beschwerden verschiedener Formen häufen sich auch bei Leistungssportlern. Vor allem im Bereich der Kraft-Ausdauer-Sportarten und Spielsportarten scheinen diese speziell im Bereich der Glutensensitivität (GS) verstärkt aufzutreten. Eine mögliche Ursache könnte in der leistungsportspezifischen Gestaltung von Lebensstil und Ernährung liegen, was bislang jedoch noch nicht ausreichend systematisch untersucht wurde. Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurde nach intensiver Literaturrecherche ein Anamnese-Tool als Grundlage zur Erfassung und sich anschließender ernährungstherapeutischer Behandlung entwickelt (Hilbers, 2015).

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06.05.2016

Wirksamkeit einer glutenfreien Ernährung bei Patienten mit Diarrhö-dominantem Reizdarmsyndrom (IBS-D) in Unkenntnis ihres HLA-DQ-Status (Genotyp HLA-DQ2/8)

Der Subtyp IBS-D ist der prädominante Subtyp in der klinischen Praxis und macht fast ein Drittel aller IBS-Fälle aus. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass 84 % der Patienten mit IBS glauben, dass bestimmte Speisen ihre gastrointestinalen Symptome auslösen, wobei etwa einer von vier Patienten glutenhaltige Nahrungsmittel als Auslöser angibt. Aus diesen Beobachtungen ist die neue klinische Entität Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität (NCGS) hervorgegangen. Die NCGS wird jedoch nach wie vor kontrovers diskutiert, da IBS-Symptome nicht allein durch glutenhaltige, sondern nachweislich auch durch glutenfreie Nahrungsbestandteile (einschließlich FODMAPs) ausgelöst werden

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08.04.2016

Diagnose der Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität (NCGS) bei Patienten mit funktionellen gastrointestinalen Symptomen

Die Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität (kurz: Weizensensitivität oder NCGS) ist eine funktionelle gastrointestinale Krankheit, die durch gastrointestinale und extraintestinale Symptome gekennzeichnet ist, die nach dem Genuss glutenhaltiger Nahrungsmittel auftreten. Anhand der derzeit verfügbaren Bluttests und histologischen Untersuchungen kann eine NCGS nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Primäre Grundlage des NCGS-Diagnoseverfahrens ist daher das Ansprechen auf eine glutenfreie Ernährung, wenn weder eine Zöliakie noch eine Weizenallergie vorliegt.

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www.drschaer-institute.com